Jedes Jahr gibt es neue Berichte über die Vorteile regionaler Lebensmittel in den Medien. Diese Berichte werden häufig durch wissenschaftliche Studien unterstützt, die die positiven Auswirkungen lokaler Ernährung auf Gesundheit und Umwelt beleuchten. Welche regionalen Produkte sinnvoll sein können und warum sie bessere Alternativen für deine Gesundheit und die Umwelt darstellen, erfährst du hier.
Die Früchte unserer heimischen Apfelbäume enthalten wichtige Vitamine, Ballaststoffe und Antioxidantien. Kein Wunder, dass Äpfel in vielen Ernährungsempfehlungen als gesund hervorgehoben werden. Besonders die Menge an Vitaminen und Ballaststoffen wird als wichtig für die Gesundheit genannt. Da die Nährstoffe auch bei einem regelmäßigen Verzehr von regionalen Äpfeln in ausreichender Menge vorhanden sind, sind sie eine hervorragende Wahl. Durch die hohe Nährstoffdichte und die positiven Effekte auf die Verdauung verdienen Äpfel die Bezeichnung als Superfood der Region.
Rapsöl hat als pflanzliches und regionales Öl in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erhalten. Insbesondere als gesunde Alternative zu anderen Fetten wurde es in zahlreichen Foren und Ernährungsmagazinen besprochen. Leider ist Rapsöl nicht immer die beste Wahl, wenn es um die Gesundheit geht. Es enthält zwar ungesättigte Fettsäuren, jedoch können auch hier hohe Mengen an Omega-6-Fettsäuren zu gesundheitlichen Problemen führen. Das gleiche gilt für andere pflanzliche Öle, die als gesund angepriesen werden. Rapsöl ist in vielen Kombinationen nicht die beste Wahl, egal ob in einem Dressing oder beim Braten. Ein gutes Olivenöl oder Leinöl wegen seiner Omega-3-Fettsäuren sind eine bessere Wahl, wenn du dir etwas Gutes tun möchtest.
Kaum eine Beere wurde so sehr als gesund angepriesen wie die heimischen Beeren. Sie zeichnen sich durch eine hohe Menge an Vitaminen und Antioxidantien aus und gelten daher als äußerst gesund. Verkauft werden die heimischen Beeren vor allem frisch oder in verarbeiteten Produkten. Sie enthalten verschiedene Vitamine und eine überdurchschnittlich hohe Menge an Antioxidantien. Das macht sie zu einer gesunden Nahrungsergänzung, für eine Klassifikation als Superfood fehlen allerdings passende Studienergebnisse. Obwohl die Beeren seit Generationen in der traditionellen Küche Anwendung finden, gibt es bis heute keine umfassenden Studien, die ihre Wirkung bei Menschen belegen. Leider ist neben der CO2-Bilanz auch die häufige Belastung durch Pestizide ein Problem bei importierten Beeren. Du solltest daher eher auf heimische Beeren zurückgreifen, die mit dem Gehalt an Vitaminen und Antioxidantien durchaus mithalten können.

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Auch wenn die Werbung regionale Lebensmittel als unersetzliche Wundermittel für eine gesunde Ernährung darstellt, solltest du aktuelle Ernährungstrends immer hinterfragen und dir überlegen, welche Produkte aus deiner Umgebung es gibt. Nicht nur die Belastung mit Pflanzenschutzmitteln ist bei importierten Lebensmitteln höher, auch die Klimabilanz ist schlechter. Selbst wenn einzelne importierte Produkte etwas höhere Nährstoffkonzentrationen aufweisen als ein alternatives Produkt aus der Region, dann stellt sich die Frage, ob du nicht lieber aus klimatischen Gründen die ein oder andere heimische Frucht zusätzlich zu dir nehmen und stattdessen auf exotische Produkte verzichten solltest.

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